Meine Impulse
„Heute interessiere ich mich mehr für die Alte, die ich einmal werden will, als für das Kind, das ich einmal war.“ Ildikó von Kürthy
Dieses Zitat hat mich mehr berührt, als ich erwartet hätte! Wie viel Zeit verbringen wir damit, unsere Vergangenheit zu verstehen? Und wie wenig damit, bewusst zu gestalten, wer wir noch werden wollen?

Für mich steckt darin ein klarer Perspektivwechsel:
Ich frage nicht mehr nur: „Warum bin ich so geworden?“ Sondern auch: „Wer möchte ich sein?“

Gerade in den verschiedenen Lebensphasen verändert sich unser Blick auf uns selbst. Unser Selbstbild ist kein festes Konstrukt. Es entwickelt sich weiter. Zwischen Zweifel und innerer Stärke.

Meine eigene Migrationsgeschichte hat mich gelehrt: Identität ist nichts Starres, sondern ein lebendiger Prozess, oft geprägt von Unsicherheit und gleichzeitig von großer innerer Kraft.

Unsere Vergangenheit prägt uns. Doch sie definiert uns nicht vollständig. Wir haben Gestaltungsspielraum. Jeden Tag.

Mich berühren besonders diese Fragen:
 Welche Frau möchte ich am Ende meines Lebens gewesen sein? Welche Werte möchte ich verkörpern? Wie möchte ich leben, lieben, entscheiden?

Heilung entsteht nicht nur durch das Verstehen der Vergangenheit. Sondern auch durch die bewusste Ausrichtung auf die Zukunft.

Vielleicht liegt genau darin Reife, weniger sich selbst zu erklären, mehr das eigene Leben zu gestalten.

Welcher Mensch möchten Sie am Ende Ihres Lebens gewesen sein? Und was davon können Sie heute schon leben?

30.03.2026

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